Geschichte Mecklenburgische Seenplatte
Die Mecklenburgische Seenplatte, ein Seengebiet im Nordosten Deutschlands in dem zentralen und südlichen Teil des Landes Mecklenburg Vorpommern, ist vor ungefähr 12.000 Jahren in der Weichseleiszeit in den Tälern und Sanden des Pommerschen Stadiums entstanden. Die Wissenschaft spricht aus erdgeschichtlicher Sicht von der Mecklenburgischen-Brandenburgischen Seenplatte. Da er eine gleiche Entstehungsgeschichte hat, muss der seenreiche Nordteil von Brandenburg hinzugerechnet werden. Archäologische Pfunde weisen darauf hin, dass die Region seit vielen Jahrtausenden bewohnt ist. Es wird vermutet, dass die Seenplatte bereits 10.000 v. Chr. von Jägern und Fischern besiedelt wurde. Diese hinterließen als Beweis ihrer Existenz große Steingräber. Die Region wurde später von germanischen Stämmen besiedelt. Diese wanderten im 3. und 4. Jahrhundert nach Süden. Im 6. Jahrhundert wurden die zurückgebliebenen germanische Stämmen durch die nachrückende elbslawischen Stämmen ersetzt. Die Neukömmlinge vermischten sich mit der Restbevölkerung. Mit dem 12. Jahrhundert begann der Einfluss deutscher Siedler erneut zuzunehmen. Ab 2009 soll es einen „Großkreis Mecklenburgische Seenplatte" mit der Kreisstadt Neubrandenburg geben.