Als „Mecklenburgische Seenplatte“ bezeichnet man ein Seegebiet im Norden Deutschlands. Hier befinden sich bekannte Seen und Naturparks, in denen man eine einzigartige Flora und Fauna bewundern kann. Eines der bekanntesten Gebiete dieser Art ist die Müritz. Ein wichtiger Ort hier in Müritz ist Waren. Waren ist ein sehr bekannter Luftkurort, der von verschiedenen Naturparks umgeben ist. Die Geschichte der Stadt kann bis 150 n. Chr zurückverfolgt werden. Im Jahr 150 n. Chr wird die Stadt neben Städten wie Gnoien oder Bützow vom alexandrinischen Geografen Claudius Ptolemäus erstmals erwähnt. Durch Urkunden und archäologische Funde wurde festgestellt, dass Waren eine der ersten Städte des Gebietes Mecklenburg-Vorpommerns ist. Der Name des Ortes wurde lange Zeit in verschiedenen Weisen geschrieben und ausgesprochen. Die bekanntesten Varianten sind Wahren, Warne oder lateinisch Warnae. Im Jahr 1914 erhielt der Ort seine heutige Schreibweise. Waren hatte in den verschiedenen Epochen und Zeitaltern verschiedene Rollen. Zum Beispiel im Mittelalter war es eine Handelsstraße zwischen Land Stargard und Wismar. Dies ist gleich zur Anfangszeit, in der die mittelalterliche Stadt auch gegründet worden ist. Im 20. Jahrhundert bekam der Ort eine andere Rolle, denn er entwickelte sich zu einer der wichtigsten Urlaubsorte der Region, die aufgrund ihrer vielen Sehenswürdigkeiten und interessanten Geschichte, jährlich von Touristen aus aller Welt aufgesucht und besichtigt wird.
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Stadt Waren an der Mecklenburgischen Seenplatte
Freitag, 26. Oktober 2007Die Mecklenburgische Seenplatte, wichtige Städte
Samstag, 24. März 2007Die Mecklenburgische Seenplatte ist eines der drei größten Seengebiete südlich der Ostsee, sie befindet sich im Nordosten Deutschlands. Eine der vielleicht interessantesten Städte der Mecklenburgischen Seenplatte ist Malchow, das sogenannte mecklenburgische Manchester. Die malerische Kleinstadt ist eine Inselstadt seit fast 200 Jahren, die allein durch eine Drehbrücke mit dem Festland verbunden ist. Die ehemalige Stadt der Tuchmacherei und Färberei ist heute hauptsächlich wegen ihrers bedeutenden Fremdverkehrs bekannt. Sehenswert ist hier die gotische Backsteinkirche, die 1298 als Büßerinnenkloster errichtet wurde. Nicht weniger bedeutend ist Waren, die Metropole der Mecklenburgischen Seenplatte. Der Ort bekam im 13. Jahrhundert seine Stadtrechte vom Fürsten Nikolaus I. Besonders interessant sind hier sowohl die Altstadt um die Georgenkirche und der alte Marktplatz, als auch die fürstliche Burg und die Marienkirche. Obwohl der Fremdenverkehr in Waren auf eine fast 300 Jährige Geschichte zurückblickt, wurde die Stadt erst nach dem Aufenthalt Theodor Fontanes 1896 besonders bekannt. Er nannte die Stadt damals noch die graue Stadt am Meer, doch diese Bezeichnung trifft heute gar nicht mehr zu, wegen den massiven Restaurierungen die nach der Wende stattfanden. Nennenswert ist noch Röbel, die Stadt am Müritzufer, der Liebling der Wassertouristen wegen seiner reizvollen Lage und des gut gebauten Sportboothafens.