St. Marien Kirche in Plau am See

30. November 2007

Die Mecklenburgische Seenplatte ist, wie der Name schon sagt, ein Seengebiet im Nordosten Deutschlands. Zu den wichtigen Städten an der Mecklenburgischen Seenplatte gehört die Stadt Plau, welche für ihre Besucher viele, interessante Sehenswürdigkeiten bereit hält. Plau am See ist ein anerkannter Luftkurort, was ihn zu einem beliebten Urlaubsziel aller deutschen, erholungsbedürftigen Urlauber macht. Die unter Denkmalschutz stehende Altstadt Plaus ist ein absolutes Highlight der Stadt. Alte Fachwerkhäuser und besonders alte Gebäude schmücken die sanierte Altstadt, und verleihen ihr einen besonderen Flair, der zum Verweilen einlädt. Unter diesen besonderen fachwerkhäusern ist besonders das Gretchenheim hervorzuheben, das man unbedingt besichtigen muss. Zu den ältesten Geböuden ser Stadt Plau zählt auch die frühgotische Evangelische Kirche St. Marien. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert, und zählt zu den besterhaltensten Backsteinkirche der Region. Diese Kirche ist eine sogenannte Hallenkirche, mit einem quadratischen Kirchturm. Im Innenraum der St. Marien Kirche sind Details im barocken Stil zu finden, wie zum Beispiel die Kanzel. Aber auch der Schnitzelaltar, welche ungafähr Anfang des 16. Jahrhunderts gebaut worden ist, gehört zu den Besonderheiten der geschmackvollen und schönen Inneneinrichtung dieser Kirche.

Einführung in die Geschichte der Mecklenburgischen Seenplatte

29. November 2007

Die Mecklenburgische Seenplatte ist ein Seengebiet im Nordosten Deutschlands. Es ist vor ungefähr 12.000 Jahren in den Urstromtälern und Sandern des Pommerschen Landes entstanden. Es befindet sich in dem zentralen und südlichen Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Aus Erdgeschichtlicher Perspektive wird aber über Mecklenburgisch-Brandenburgische Seenplatte gesprochen, denn der Nordteil des Landes Brandenburg und die Mecklenburgische Seenplatte teilen sich die Entstehungsgeschichte. Die gefundenen Beweise der Region deuten daraufhin, dass die Seenplatte schon um 10.000 v. Chr. besiedelt wurde. Mit Hilfe der archäologischen Funde konnten diese Siedler auch identifiziert werden. Es handelt sich in der Regel um Jäger und Fischer. Die von diesen hinterlassenen, großen Steingräber dienen auch als Beweis für ihre Existenz in dieser Region. Während der vielen Jahunderte diente die Mecklenburgische Seennplatte und ihre Umgebung, für viele Stämme als zu Hause. Zu diesen Stämmen können die im 3. und 4. Jahrhundert dort lebenden germanischen Stämme gezählt werden. In dem 12. Jahrhundert nahm der Einfluss der deutschen Siedler immer mehr zu. Die modernsten Informationen über das Gebiet ist die Entscheidung des Landtags, dass die Region ab dem 1. Oktober 2009 unter dem Namen Großkreis Mecklenburgische Seenplatte mit der Kreisstadt Neubrandenburg vereint werden soll.