Einführung in die Geschichte der Mecklenburgischen Seenplatte

29. November 2007

Die Mecklenburgische Seenplatte ist ein Seengebiet im Nordosten Deutschlands. Es ist vor ungefähr 12.000 Jahren in den Urstromtälern und Sandern des Pommerschen Landes entstanden. Es befindet sich in dem zentralen und südlichen Teil des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Aus Erdgeschichtlicher Perspektive wird aber über Mecklenburgisch-Brandenburgische Seenplatte gesprochen, denn der Nordteil des Landes Brandenburg und die Mecklenburgische Seenplatte teilen sich die Entstehungsgeschichte. Die gefundenen Beweise der Region deuten daraufhin, dass die Seenplatte schon um 10.000 v. Chr. besiedelt wurde. Mit Hilfe der archäologischen Funde konnten diese Siedler auch identifiziert werden. Es handelt sich in der Regel um Jäger und Fischer. Die von diesen hinterlassenen, großen Steingräber dienen auch als Beweis für ihre Existenz in dieser Region. Während der vielen Jahunderte diente die Mecklenburgische Seennplatte und ihre Umgebung, für viele Stämme als zu Hause. Zu diesen Stämmen können die im 3. und 4. Jahrhundert dort lebenden germanischen Stämme gezählt werden. In dem 12. Jahrhundert nahm der Einfluss der deutschen Siedler immer mehr zu. Die modernsten Informationen über das Gebiet ist die Entscheidung des Landtags, dass die Region ab dem 1. Oktober 2009 unter dem Namen Großkreis Mecklenburgische Seenplatte mit der Kreisstadt Neubrandenburg vereint werden soll.

 

Kloster Himmelpfort in Fürstenberg/Havel

12. November 2007

Einer der bekanntesten Seegebiete Deutschlands ist die Mecklenburgische Seenplatte. Wegen der guten geografischen Lage, der schönen Landschaften, und der faszinierenden Sehenswürdigkeiten, wurde die Mecklenburgische Seenplatte ein beliebtes Resieziel, bei In- als auch Auslandstouristen. So ist auch der Landkreis Oberhavel ein von der Mecklenburgischen Seenplatte beeinflusstes Gebiet. Eine interessante Stadt mit schönen Shenswürdigkeiten in Oberhavel ist die Stadt Fürstenberg/Havel. Sehenswert ist hier die Ruine des Klosters Himmelpfort, welches zu Ende des 13. Jahrhunderts erichtet wurde. Dieses Kloster steht im gleichnamigen Ort Himmelpfort der ein anerkannter Luftkurort ist. Aus diesem Grund sind jährlich viele Touristen in diesem Gebiet zu finden. Dieses Kloster wurde einem askanischen Grafen gestiftet. Dieses Kloster war damals ein Tochtekloster des Lehnin Klosters, was demzufolge von Lehnin Mönchen besiedelt war. Durch die Reformation wurde das Kloster Himmelpfort im Jahre 1541, wie viele andere, aufgelöst, und dem Landvogt Uckermark zugeschrieben. Unter dem dreißigjährigen Krieg hat das Kloster dann sehr gelitten und es kam zu einem wahren Verfall des Gebäudes. Dann wurde die Kirche im 17. Jahrhundert zu einer evangelischen Dorfkirche hergerichtet.So konnten Teile der Klostermauer und dem Brauhaus erhalten werden, die heutzutage von den Toursiten besucht werden können.